Quo vadis, Hof?

Quo vadis, Hof?

Gestern fand in Hof eine Veranstaltung zur Situation des Hofer Einzelhandels und des Stadtbildes insgesamt statt.

Dazu hat die Frankenpost heute auf ihrem Online-Portal eine erste Zusammenfassung veröffentlicht:

Frankenpost-Artikel zur Zukunft von Hof

Zu dieser Veranstaltung muss ich jetzt auch mal was sagen:

Der Frankenpost-Artikel fasst die Kernpunkte der gestrigen Veranstaltung gut zusammen. Schade finde ich, dass eine solche Veranstaltung überhaupt stattfinden musste. Meines Erachtens müsste es doch in einer Stadt wie Hof auch so möglich sein, alle Protagonisten an einen Tisch zu bringen, um die Zukunft unserer Stadt zu gestalten. Es geht um viel mehr als schöne Fassaden, billige Parkplätze oder Sauberkeit in der Stadt. Hof hat ein strukturelles Problem. Das berührt den Branchenmix des Einzelhandels ebenso wie die Entwicklung des Biedermeierviertels und der Altstadt zum attraktiven Geschäfts- und Lebensraum. Da sind grundsätzliche Lösungen und Ideen gefragt. Was spricht zum Beispiel dagegen, zumindest einmal zu prüfen, ob die Ludwigstraße nicht auch Fußgängerzone werden kann? Nein sagen kann man immer noch, wenn es aus nachvollziehbaren Gründen gar nicht geht oder es keine tragfähigen Kompromisse gibt. Bezüglich des Branchenmixes könnte man auch mal prüfen, ob nicht auch das Konzept eines Innenstadt-Outlets gangbar wäre in der hochwertigen Variante, wie es in Bad Münstereifel in NRW umgesetzt wurde.

Wenn zudem die Wärschtlamänner das alleinige Hofer Alleinstellungsmerkmal sind, dann ist das auch noch durchaus ausbaufähig. Sie bereichern unsere Stadt ohne Frage, aber dafür kommt niemand extra nach Hof. Ich könnte mir aber ein turnusmäßig wiederkehrendes Biedermeierfestival in Hof vorstellen, mit dem es gelingt, Leute nach Hof zu bringen. Wir haben die Hofer Symphoniker, die Konzerte mit Musik aus der Zeit aufführen könnten. Wir haben ein Theater, das an markanten Hofer Orten spielen könnte. Wir haben kreative Gastronomen, die mit Sicherheit auch thematisch passende Gerichte und Getränke auftischen könnten.

Das alles macht sich natürlich nicht über Nacht, und es bedarf des ernsthaften und kooperativen Miteinanders aller Beteiligten – Stadtverwaltung, Stadtrat, Hauseigentümer, Einzelhändler, Kulturschaffender und Bürger. Sich von selbsternannten Handels-Gurus vorführen oder gar auseinanderdividieren zu lassen, darf keine Alternative sein. Insofern hoffe ich, dass sich eine solche Veranstaltung nicht wiederholt.

Mission geglückt

Mission geglückt

Vor einer Woche sind sie wieder abgereist – unsere Gäste aus Westfalen. Das wäre jetzt nicht so spannend, wenn man nicht weiß, dass es 18 an der Zahl waren. Wer schon einmal drei Tage lang Gastgeber für so viele Leute war, der weiß, welche Gedanken einen da im Vorfeld umtreiben.

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Musikalischer Sonntag

Musikalischer Sonntag

Manchmal weiß man hier in Hof gar nicht, wo man zuerst hingehen soll. So auch diesen Sonntag, an dem ich schon morgens um 11:00 Uhr hätte zum ersten Konzert auf dem Theresienstein gehen können. Auch das deutsch-türkische Straßenfest wäre interessant gewesen. Aber alles geht halt nicht. Deswegen habe ich es nur auf ein musikalisches Duo gebracht.

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Hof mal ganz anders

Hof mal ganz anders

Der Name ist ja ein bisschen sperrig, aber die Aktion der „Arbeitsgruppe Hohlraumforschung Hof und Umgebung“ anlässlich des heutigen Umwelttages war super: Einblick in zwei Hofer Keller. Es war ein Ausflug in die feuchte Unterwelt von Hof.

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Geopfad ist Traumpfad

Geopfad ist Traumpfad

Gestern sind wir eimmal den neuen Geopfad in Hof komplett gelaufen. Ich muss den Initiatoren und den Verantwortlichen für die Streckenführung wirklich ein großes Kompliment machen. Der Geopfad ist ein Traumpfad.

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Bunt und schön

Bunt und schön

Hier einfach mal schöne Makro-Aufnahmen von blühenden Blumen und Sträuchern auf einer Wiese im Landkreis Hof und künstlerisch interpretierte Makros aus dem Botanischen Garten auf dem Theresienstein in Hof: