Aller guten Dinge sind drei

Aller guten Dinge sind drei

Wenn sich jetzt am Samstag unser Umzug nach Hof zum dritten Mal jährt, bin ich dort, wo wir hergekommen sind – im Ruhrgebiet. Gleichwohl werde ich auf den Jahrestag anstoßen. Das Schöne ist, dass ich das in Gesellschaft von Leuten tun kann, die alle schon hier waren und wissen, wovon ich rede.

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Hof ist schön

Hof ist schön

Ich gehe gerne durch unser Städtchen, wenn die Abendsonne noch scheint. Neulich schlenderten wir mal die Ludwigstraße hinunter, das Untere Tor und die Vorstadt entlang. Wir genossen den Blick über die Saale und folgten ihr bis zur Lessingstraße. Danach gingen wir durch den Klosterhof und über den Schlossplatz wieder zurück zum Oberen Tor.

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Keine Fata Morgana

Keine Fata Morgana

Ostersonntagsspaziergänge verbindet man ja mit blühenden Narzissen und Krokussen, dem Summen der ersten Hummeln und Bienen und dem Zwitschern der Singvögel. Einen ganz besonderen Vogel sahen wir heute auf unserem heutigen „Ausflug“ – groß, blau-gelb und mit doch eher krächziger Simme.

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Auf dem Weg zum Waldfrieden

Auf dem Weg zum Waldfrieden

Während der Zeit der Ausgangsbeschränkungen lernt man die nähere Umgebung bei Spaziergängen doch noch etwas besser kennen.

Letzte Woche Samstag machten wir einen Ausflug in die Raitschin und erkundeten die Wanderwege dort rings um das Gasthaus – den Feldherrenhügel inklusive. Dabei fiel mir auf, dass ich bis dato dort nur abends im Dunkeln zum Essen hingefahren bin und den Feldherrenhügel nur von Fotos bei Sonnenuntergang kenne.

Der Feldherrenhügel in der Raitschin

Heute nun waren wir mal in Jägersruh. Unser Ziel dort: Wir wollten mal den ehemaligen Gasthof Waldfrieden angucken. Der Zustand des Wegweisers dorthin ließ vermuten, dass wir auf einen Lost Place stoßen würden, aber dem war gar nicht so. Das Gelände war zwar abgesperrt, aber es sah dort recht aufgeräumt aus. Was von den vielen Gebäuden alles Gastronomie war, weiß ich nicht und auch nicht, warum alles so verwaist ist. Aber eine Idee für die Nutzung hätte ich schon.

Auf dem weiteren Verlauf unserer Runde trafen wir auch auf erste Frühlingsboten – Palmkätzchen und eine Hummel. Sehr viel mehr blüht ja leider noch nicht, zumindest was ich kenne. Heute waren die Spaziergänger, auf die wir gestoßen sind, aber wieder viel aufgeschlossener. Mit vielen tauschten wir ein „Hallo“. Da macht der Spaziergang in solchen Zeiten doch viel mehr Spaß.

 

Alles liegt brach

Alles liegt brach

Ich hätte nie erwartet, einmal das zu erleben, was seit zweieinhalb Wochen traurige Realität ist: geschlossene Läden und Restaurants!

Die Frühjahrsware in den Modegeschäften bleibt liegen, keine neuen Sommerschuhe, kein Eisdielenbesuch, kein Bier in der Kneipe, kein Ausgehen zum Essen, kein neuer Haarschnitt, kein Ratschen mit dem Wärschtlamo …

Dass einem das „Grundrauschen“ und die normale Geschäftigkeit fehlen, damit stehe ich mit Sicherheit nicht alleine da. Auch wenn man nicht jeden Tag durch sämtliche Läden streift. Als alte Krämerseele mag ich mir gar nicht vorstellen, wie schwer für die Händler und Gastronomen eine solche Situation vor und über Ostern sein muss. Leid tun mir auch alle die, die vom Tourismus leben oder ihr Geld mit Auftritten verdienen.

Ich wünsche allen, dass ihre Versuche, über Onlineangebote, Lieferservices oder Wohnzimmerauftritte via Facebook oder Youtube im Gespräch zu bleiben und das Beste aus der Situation zu machen, erfolgreich sind. Und ich hoffe, dass es bald wieder anders wird.  „Am Ende wird alles gut. Wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende.“ Vielleicht hilft das Zitat von Oscar Wilde ja beim Durchhalten.

Abgesagt!

Abgesagt!

Eigentlich stünde ich jetzt im Moment zusammen mit dem Kammerchor Hof in Bamberg im Chorraum der Auferstehungskirche. Aber natürlich ist dieses Konzert wie auch das für morgen in der Hofer Marienkirche geplante wegen der Corona-Krise abgesagt. Das ist echt schade! Denn es steckt so viel Arbeit und Herzblut drin.

Mit diesen Absagen stehen wir natürlich nicht alleine da. Und ich kann es jedem Chor, jeder Band, jeder Theatergruppe, jedem Solokünstler nachempfinden, wenn sich viel Enttäuschung breit macht. Wir haben mit dem Kammerchor seit November letzten Jahres an unserem Programm für das Passionskonzert geprobt. Neben den Montagsproben gehörten auch zwei Probenwochenenden zur Vorbereitung. Wir kümmerten uns um Aufführungsorte, verpflichteten Solisten, entwarfen und druckten Plakate, stellten die Termine in Veranstaltungskalender, verfassten Pressemitteilungen. Das haben viele andere genauso gemacht und viel Herzblut und auch Geld in ihr Projekt gesteckt.

Und nun können wir die Konzerte nicht geben. Das ist natürlich insofern besonders schade, als gerade Musik in dieser Zeit ein wenig Zuversicht verbreiten und von der besonderen Situation ablenken könnte. Aber der Schutz der Gesundheit geht halt nun mal vor.

Bei unserem speziellen Programm ist es allerdings nicht sinnvoll, in diesem Jahr noch einen Ersatztermin anzuberaumen. Aber im nächsten Jahr ist ja wieder Passionszeit und Corona dann hoffentlich kein Thema mehr.

Aufgrund der aktuellen Situation …

Aufgrund der aktuellen Situation …

So beginnen viele Schilder, die jetzt zu überall zu lesen sind. Was damit gemeint ist, ist eh‘ klar. Es folgen je nach Ziel der Botschaft Verbote, Erklärungen, Hinweise auf Online-Angebote, Lieferdienste usw.

Am besten hat mir aber der „Aushang“ am Central-Kino gefallen: Genau das ist es, was wir uns alle wünschen: Bald wieder ins normale Leben zurückkehren zu können.

Und hier noch ein paar andere Schilder, die in Hof so zu sehen sind:

Keine Ausreden mehr

Keine Ausreden mehr

Ach wäre doch nur Chorprobe. Dann hätte ich noch eine Ausrede, um nicht bügeln zu müssen. Aber die Corona-Krise lässt unsere Euphonia-Proben am Dienstagabend leider erst einmal ins Wasser fallen – bis nach den Osterferien zumindest.

Bis dahin ist unser Haushalt dann wahrscheinlich auf Vordermann. Die Montagabende sind bis dahin quasi auch „frei“. Denn der Kammerchor hat erzwungenermaßen ebenfalls Pause.

Schade, aber nicht zu ändern!

Aufmunterung mit Schattenseiten

Aufmunterung mit Schattenseiten

Es war so ein schöner Sonntag heute. Die Bilder vom Theresienstein machen richtig Lust auf Frühling. Und doch blieb bei unserem heutigen Spaziergang immer ein leicht ungutes Gefühl.

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