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Hof Helau!

Hof Helau!

Gestern nahm ich an der Inthronisation des Hofer Prinzenpaares der 1. Hofer Karnevalsgesellschaft Narhalla teil. Zugegeben, es war nicht „nur so“, sondern verbunden mit einem Auftrag der Frankenpost, darüber zu berichten. Den Artikel findet Ihr hier.

Der farbliche Rahmen der Veranstaltung gefiel mir ja schon ganz gut, sind die Vereinsfarben der Narhalla doch schwarz und gelb, was mir als BVB-Anhängerin sehr sympathisch war :-). Als Hoferin hätte es mich vielleicht eher an den Fußballverein SpVgg Bayern Hof erinnern sollen, der auch schwarz-gelb als Farben hat, aber da bin ich doch anders geprägt …

Ich habe zudem einiges gelernt über den Hofer Fasching. Meine Befürchtung, als Nicht-Verkleidete aus dem Rahmen zu fallen, war dankenswerterweise völlig unbegründet. Zur Inthronisation verkleidet man sich grundsätzlich nicht, zu den Prunksitzungen steht es einem frei. Ob ich mal zu einer gehe, weiß ich noch nicht. Interessieren würde es mich ja schon, aber die Termine liegen für mich ungünstig. In Köln war ich auch nie bei einer – außer bei einer der frühen „Stunksitzungen“, die später Kultstatus bekamen.

Und einen Faschings- oder Karnevalsorden konnte ich bisher auch nie mein eigen nennen. Seit gestern ist das anders. Zum Abschied bekam ich den Sessionsorden der Narhalla geschenkt, der das diesjährige Motto „Narhalla TV“ aufgreift. Das passt gut zu meinen Kommunikationsaktivitäten, finde ich. Und ein schwarz-gelbes Umhängeband hat er obendrein …

Jahresauftakt-Wienerla

Jahresauftakt-Wienerla

Wofür gibt man in Hof gerne sein Geld aus? Richtig – für ein Paar Wiener vom Wärschtlamo! Obwohl es heute eher Zufall war, dass das erste Geld, das ich in Hof in diesem Jahr ausgegeben habe, für ein Paar Wiener war. Aber lecker waren sie! Und bestimmt findet sich auch mal wieder die Gelegenheit, mit meinem Stamm-Wärschtlamo Marcus zu ratschen. Denn das gehört zum Wärschtla-Kauf für mich doch irgendwie dazu. Dazu war heute aber keine Gelegenheit. Es war einfach zu viel los. Auch wenn man es auf diesem Bild nicht sieht. Es ist aber auch nicht von heute.

Dann wollen wir mal …

Dann wollen wir mal …

Jetzt habe ich schon länger hier nichts mehr geschrieben. Das soll sich mal wacker ändern im heute beginnenden Jahr 2020. Wenn ich so überlege, was ich in Hof in diesem Jahr wohl alles persönlich miterleben werde, dann fällt mir einiges ein.

Als Anwohnerin am Oberen Tor müsste ich ja die Umsetzung des Beleuchtungskonzeptes live mitverfolgen können. So es denn kommt. Die Neueröffnung des neuen technischen Rathauses werde ich als Nachbarin wohl auch erleben dürfen. Seit August 2018 beobachte ich die Entstehung des Baues von meinem Büro in der Bürgerstraße aus. Das war nicht immer schön – vor allem dann, wenn es sehr „laute“ Gewerke waren. Aber die sind zum Glück Geschichte.

Sehr gespannt bin ich auch, ob die Fototouren zustandekommen, die unsere Foto-Faktorei in Kooperation mit der Tourist-Info entwickelt hat. „Hofer Orte“ heißen die einzelnen Angebote, die bei der Tourist-Info zu buchen sind und die wir begleiten. Wir wären dann soweit.

Mal sehen, was sonst noch so kommt, über das sich zu berichten lohnt. Manches darf aber ruhig auch so bleiben, wie gut besuchte Konzerte des Kammerchores, mein „Logenplatz“ bei den Festumzügen, schöne Theateraufführungen, nette Begegnungen – gerne auch bei einem Hofer Bier – und alles, was das Leben in Hof sonst noch lebenswert macht.

Quo vadis, Hof?

Quo vadis, Hof?

Gestern fand in Hof eine Veranstaltung zur Situation des Hofer Einzelhandels und des Stadtbildes insgesamt statt.

Dazu hat die Frankenpost heute auf ihrem Online-Portal eine erste Zusammenfassung veröffentlicht:

Frankenpost-Artikel zur Zukunft von Hof

Zu dieser Veranstaltung muss ich jetzt auch mal was sagen:

Der Frankenpost-Artikel fasst die Kernpunkte der gestrigen Veranstaltung gut zusammen. Schade finde ich, dass eine solche Veranstaltung überhaupt stattfinden musste. Meines Erachtens müsste es doch in einer Stadt wie Hof auch so möglich sein, alle Protagonisten an einen Tisch zu bringen, um die Zukunft unserer Stadt zu gestalten. Es geht um viel mehr als schöne Fassaden, billige Parkplätze oder Sauberkeit in der Stadt. Hof hat ein strukturelles Problem. Das berührt den Branchenmix des Einzelhandels ebenso wie die Entwicklung des Biedermeierviertels und der Altstadt zum attraktiven Geschäfts- und Lebensraum. Da sind grundsätzliche Lösungen und Ideen gefragt. Was spricht zum Beispiel dagegen, zumindest einmal zu prüfen, ob die Ludwigstraße nicht auch Fußgängerzone werden kann? Nein sagen kann man immer noch, wenn es aus nachvollziehbaren Gründen gar nicht geht oder es keine tragfähigen Kompromisse gibt. Bezüglich des Branchenmixes könnte man auch mal prüfen, ob nicht auch das Konzept eines Innenstadt-Outlets gangbar wäre in der hochwertigen Variante, wie es in Bad Münstereifel in NRW umgesetzt wurde.

Wenn zudem die Wärschtlamänner das alleinige Hofer Alleinstellungsmerkmal sind, dann ist das auch noch durchaus ausbaufähig. Sie bereichern unsere Stadt ohne Frage, aber dafür kommt niemand extra nach Hof. Ich könnte mir aber ein turnusmäßig wiederkehrendes Biedermeierfestival in Hof vorstellen, mit dem es gelingt, Leute nach Hof zu bringen. Wir haben die Hofer Symphoniker, die Konzerte mit Musik aus der Zeit aufführen könnten. Wir haben ein Theater, das an markanten Hofer Orten spielen könnte. Wir haben kreative Gastronomen, die mit Sicherheit auch thematisch passende Gerichte und Getränke auftischen könnten.

Das alles macht sich natürlich nicht über Nacht, und es bedarf des ernsthaften und kooperativen Miteinanders aller Beteiligten – Stadtverwaltung, Stadtrat, Hauseigentümer, Einzelhändler, Kulturschaffender und Bürger. Sich von selbsternannten Handels-Gurus vorführen oder gar auseinanderdividieren zu lassen, darf keine Alternative sein. Insofern hoffe ich, dass sich eine solche Veranstaltung nicht wiederholt.

Kamera ab, Kamera läuft

Kamera ab, Kamera läuft

Heute hatten wir außergewöhnlichen Besuch bei unserer Lost-Places-Tour in der alten Porzellanfabrik. Ein Team von RTL war da, um einen Beitrag über die Faszination von solchen Locations für Fotografen zu drehen – Interviews mit Teilnehmern, dem Mieter der Porzellanfabrik und mit uns von der Foto-Faktorei inklusive.

Nach zwei Stunden hatten sie alles „im Kasten“ und machten sich wieder auf den Rückweg nach München. Es war eine sehr entspannte Atmosphäre und ich bin schon sehr gespannt, was gesendet wird. Der Beitrag wird im „RTL Nachtjournal“ laufen. Der Sendetermin steht aber noch nicht fest.

Lustig wars

Lustig wars

Dass ich gerne Besuch habe, ist wahrscheinlich mittlerweile hinlänglich bekannt. Von Dienstag bis Donnerstag waren Ursula und Uli hier, die ich schon seit fast 30 Jahren kenne. Sie sind extra früher aus dem rheinischen Quadrath-Ichendorf aufgebrochen, um uns noch zu besuchen, bevor sie mit ihrer Doppelkopfrunde einige Tage in Bamberg verbringen.

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Die Blumenfee der Nachbarschaft

Die Blumenfee der Nachbarschaft

Die Blumenfee der Nachbarschaft – das bin in diesem Sommer doch ab und an auch mal ich. Ich mache das sehr gerne, weil wir wirklich sehr nette Nachbarn hier haben. Ein vorübergehender Mitbewohner stellt mich aber doch vor Herausforderungen.

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Es geht los!

Es geht los!

Es ist mal wieder Volksfestzeit in Hof. Für zehn Tage gehen die Uhren dann hier ganz anders und es herrscht Partystimmung. Heute startete das Fest mit dem traditionellen Umzug, an dem mal wieder um die 3.500 Menschen mitgelaufen sind. Respekt! Ich habe ihn an meinem „Logenplatz“, unserem Wohnzimmerfenster, verfolgt. Eine Stunde gute Unterhaltung inkl. Bonbonfangen und Wasserpistolendusche.

Hier ein paar Eindrücke:

Video Volksfestumzug

 

Mission geglückt

Mission geglückt

Vor einer Woche sind sie wieder abgereist – unsere Gäste aus Westfalen. Das wäre jetzt nicht so spannend, wenn man nicht weiß, dass es 18 an der Zahl waren. Wer schon einmal drei Tage lang Gastgeber für so viele Leute war, der weiß, welche Gedanken einen da im Vorfeld umtreiben.

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