Hofer Gemeinschaftsprojekt

Hofer Gemeinschaftsprojekt

Ab sofort gibt es Karten für das Requiem von Karl Jenkins, das als reines Hofer Gemeinschaftsprojekt von der Michaeliskantorei, dem Großen Chor des Jean-Paul-Gymnasiums und den Hofer Symphonikern am Samstag, dem 25. November, um 19:30 Uhr in der Hofer Michaeliskirche unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Georg Stanek aufgeführt wird.

Die Türme der Hofer Michaeliskirche

Und ich wirke auch als Akteurin im Alt des Chores mit. Ich freue mich schon auf das Konzert. Es lohnt sich, dabei zu sein, denn das Werk hat für das Publikum wirklich sehr viele faszinierende Klangeffekte zu bieten.

Also bitte Karten kaufen – im Vorverkauf für 15 Euro (ermäßigt 12 Euro) bei der Gesamtkirchenverwaltung Hof (Maxplatz 1), der Buchhandlung Kleinschmidt (Ludwigstraße 13) oder an der Abendkasse für 18 Euro (ermäßigt 15 Euro).

Hier noch einige weiterführende Infos zum Jenkins-Requiem, die ich vor zwei Jahren für den Wittener Bach-Chor zusammengefasst habe, mit dem wir das Werk bereits 2015 aufgeführt haben:

Das Requiem von Karl Jenkins ist ein Werk für Chor und Orchester mit außergewöhnlicher Instrumentierung und kulturübergreifenden Texten. Jenkins vertont die althergebrachten lateinischen Worte eines Requiems, streut aber fünf Haikus ein – eine typisch japanische Gedichtsform -, die ebenfalls den Tod thematisieren. Auch musikalisch verknüpft Jenkins die unterschiedlichen Kulturen. Entsprechend wird das traditionelle Streichorchester durch Hörner, Harfe, Soloflöte und vor allem durch eine vierköpfige Schlagzeuggruppe ergänzt, die die zahllosen Percussionsinstrumente bedient. Hierzu zählen auch unterschiedliche ethnische Trommeln. Diese Kombination und die musikalisch anspruchsvolle Umsetzung haben mit dazu beigetragen, dass das Requiem von Jenkins, der sich als Weltmusiker versteht, bereits weltweit Erfolge feiert.

Uraufgeführt wurde das Requiem im Juni 2005 in der Southwark Cathedral in London. Im selben Jahr wurde Karl Jenkins durch die englische Königin Elisabeth II. für seine Verdienste um die britische Musik mit dem Orden des Britischen Empire ausgezeichnet.

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