Vier Premieren in einer Stunde

Vier Premieren in einer Stunde

Heute um 14:44 Uhr war es soweit. Zum ersten Mal, seitdem ich hier in Hof wohne, konnte ich über die Untere Steinerne Brücke gehen. Aber das war nicht die einzige Premiere innerhalb kürzester Zeit.

So kannte ich die Untere Steinerne Brücke bislang nicht, sondern immer nur als Baustelle.

Wir waren auf dem Weg zum Hopfenzupferfest bei der Meinel-Bräu, um das neue Bier „Körnla“ mal zu probieren. Das sollte Premiere Nr. 2 werden – nach dem Gang über die Untere Steinerne Brücke. Zwei kalkulierte Premieren gewissermaßen.

Auf dem Weg aber gab es noch eine dritte völlig unvorhergesehene. Denn ich sah das:

Die Eingangstür der Hospitalkirche fand ich bis heute immer nur verschlossen vor.

Ich traute meinen Augen kaum – die Tür zur Hospitalkirche war offen! Egal, wann ich dort bislang vorbeikam: Sie war immer zu, auch wenn sie eigentlich geöffnet sein sollte. Deshalb zog sie mich natürlich magisch an. Dem Tag des Offenen Denkmals sei Dank. Jetzt habe ich eine Besichtigungslücke in Hof geschlossen und finde die Ausstattung der Kirche wirklich sehr beeindruckend.

Damit war mein Tag eigentlich schon perfekt, denn ich hatte bereits einen sehr klangvollen Sonntagvormittag hinter mir und war noch ganz eingenommen vom erfolgreichen Probenwochenende mit dem Kammerchor Hof, das auf ein sehr schönes Konzert am 30. September hoffen lässt.

In dieser Stimmung schmeckte mir die Bratwurst und das „Körnla“ im schönen gemütlichen Ambiente der Meinel-Bräu (wo ich auch noch nie war, also Premiere Nr. 4) natürlich gleich nochmal so gut. Sie sollten dort öfter mal ein Fest machen. Da finde ich es viel uriger als bei Meinels Bas. Und das neue Bier wird auch den Weg zu uns nach Hause finden. Das schmeckt mir richtig gut.

Mal sehen, ob die „Hof-Kräuter“ auch gut schmecken, die wir im Brauereiladen noch mitgenommen haben. Die Dame, die sie uns verkauft hat, meinte zu unserer Wahl: „Sie werden sehen, da haben sie sich nicht verkauft.“ Womit sie wohl sagen wollte, dass sie gut sind. Und das glaube ich auch. Die Kostprobe steht noch aus. Schön sieht die Flasche auf jeden Fall aus. Ein Schelm, wer sich an Medizin erinnert fühlt …

„Medizin“ von der Meinel-Bräu

2 Gedanken zu „Vier Premieren in einer Stunde“

  1. Hallo Sabine,
    ich bin immer wieder erstaunt, was ihr alles so entdeckt und wie es euch begeistert! Aus jedem Satz spricht die Liebe für diese Stadt bzw. diese Region.

    1. Es freut mich, wenn es gefällt, was ich schreibe. Und in der Tat bin ich sehr froh, hierher gekommen zu sein. Langweilig ist es hier wirklich gar nicht. Viele Grüße, Sabine

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