Hofer unterwegs

Hofer unterwegs

Elf Tage haben wir Hof den Rücken gekehrt und uns auf „große Fahrt“ begeben. Und weil wir aus Hof ja am schnellsten in Ostdeutschland sind und wir den Westen auch bereits sehr gut kennen, ging es also mal nicht an die Nordsee, sondern an die Ostsee – die ostdeutsche Ostsee.

Und mit Zingst auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst als erstes Urlaubsziel hatten wir uns für fünf Tage ein herrliches Stückchen Erde ausgesucht. Die Vorpommersche Boddenlandschaft ist wirklich traumhaft schön. Und wenn man – wie wir – in einem der Haupt-Sommerurlaubsgebiete Deutschlands im April Sommerwetter hat, dann kann man sich wirklich glücklich schätzen und die Zeit dort richtig genießen.

Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft ist auch Rastplatz für viele Zugvögel (hier die Insel Große Kirr bei Zingst).

Danach ging es dann auf die Insel Usedom für drei Tage. Auf dem Weg dahin haben wir ein paar Stunden Station in der Hansestadt Stralsund gemacht und dort war dann doch – zu meiner Freude – wenigstens mal ein Auto aus dem Landkreis Hof geparkt.

Blick auf die Kirche Sankt Nikolai (links) und das Rathaus der Hansestadt Stralsund.

Die Hofer könnten wirklich ein bisschen reisefreudiger sein. Denn auch Stralsund ist einen Besuch wert. Für Schiff-Freunde auf jeden Fall auch!

Die außer Dienst gestellte Gorch Fock I hat in ihrem ehemaligen Heimathafen Stralsund eine endgültige Heimat gefunden.

Usedom hingegen hat uns nicht wirklich gefallen – zumindest auf der Ostsee-Seite. Die sogenannten „Kaiserbäder“ Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck haben keine attraktive Ausstrahlung. Sehr schön dagegen ist die Haff-Seite der Insel. Die können wir sehr für einen Besuch empfehlen. Aber auch da von Hofern außer uns keine Spur. Leider!

Das Oder-Haff bei Kamminke auf Usedom während des Sonnenuntergangs.
Blick aufs Kleine Haff bei Warthe im Lieper Winkel.

Auf dem Rückweg besuchten wir noch die Lutherstadt Wittenberg, das Gartenreich Dessau-Wörlitz und das Naturschutzgebiet rund um Coswig. Und siehe da, in einem kleinen Ort namens Klieken, endlich mal wieder ein Auto mit Hofer Kennzeichen – wieder aus dem Landkreis. Damit hätte ich dann wiederum gar nicht gerechnet.

Ein Schwan im Kliekener Naturschutzgebiet an der „Alten Elbe“.

Auf unseren weiteren Stationen – das Bauhaus in Dessau und die Dome in Merseburg und Naumburg – hielten wir wieder alleine die Hofer Fahne hoch.

Und gerade diese letzten Ziele sind ja auch mal in einem Tagesausflug erreichbar. Wenn ich mich da entscheiden oder eine Empfehlung geben müsste: Der Naumburger Dom ist wirklich sehenswert. Und hinterher weiß man dann wenigstens, wie die so oft im Kreuzworträtsel erfragte Domfigur Uta auch aussieht …

2 Gedanken zu „Hofer unterwegs“

  1. Hallo Sabine, reisefreudige Hofer lesen Deinen Beitrag auch am anderen Ende der Welt; also, von wegen nicht reisefreudig! Viele Grüße aus NZ, auch an Dirk, von Rainer und Sissi.

  2. Hallo Ihr zwei,
    Ihr seid ja bekanntermaßen ein tolles Vorbild für Hofer Weltenbummler. Aber ich befürchte fast, Ihr seid damit doch eine rühmliche Ausnahme. Oder es liegt daran, dass für die Hofer Ostdeutschland völlig uninteressant ist oder aber Johni und ich einfach nicht weit genug in die Welt hinauskommen … Wie auch immer – Euch noch eine schöne Zeit am anderen Ende der Welt! LG von Sabine und John aus Hof, das derzeit überzogen ist mit gelbem Blütenstaub!

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