Fazit einer hof-freien Woche

Fazit einer hof-freien Woche

Morgen geht es zurück nach Hof – adiós Lanzarote. Hier das Fazit zu einer hof-freien Woche.

Karger als auf Lanzarote geht es eigentlich kaum. Das ist nicht negativ gemeint, denn das hat optisch durchaus seine Reize. Für die Menschen aber bedeutet das viel harte Arbeit und Genügsamkeit, denn sie müssen jeden Quadratmeter fruchtbaren Boden der Natur abtrotzen. So ist es, wenn Wasser fehlt. Da hat es Hof doch um einiges besser. Denn Wasser gibt es reichlich und alles, was daraus entsteht – da lernt man die Wälder, die Wiesen und den fruchtbaren Boden richtig zu schätzen.

Wovor man hier auf Lanzarote allerdings verschont bleibt, ist der Novemberblues. Es wird um sieben Uhr morgens hell und um abends um sieben Uhr dunkel, es ist immer angenehm warm mit mal mehr, mal weniger Wind. Und da es nie regnet, kann man immer schön draußen sitzen. Davor graut mir ja ein bisschen, wenn es jetzt wieder zurückgeht nach Hof. Es ist dort ungefähr 20 Grad kälter und gefühlt jetzt immer dunkel und nass. Und bestimmt schneit es auch noch bald.

Andererseits freue ich mich auch auf einen richtigen Winter und bin sehr gespannt, wie er in Hof sein wird. Man hat uns ja gewarnt. Wie oft habe ich schon gehört, als ich sagte, uns gefällt es gut in Hof: „Warten Sie mal, bis der Winter kommt.“ Nun, dann soll er mal kommen.

Eine schöne Sache werden wir aus Lanzarote für den Hofer Winter mitnehmen, und das ist Carajillo, ein Espresso mit Brandy. Den trinkt man hier nach dem Essen, und der wärmt richtig. Dann sollte es wohl gehen, und das Bier zum Essen schmeckt in Hof eh‘ besser als hier. Da gibt es auch kein Vertun!

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